Konzert mit Jericho am 03.12.2022, 19:00 Uhr  


„Kirchenpop-Pioniere“ Jericho in Remlingen

Dass eine Band 45 Jahre existiert, ist selten. Die Kirchenpop-Gruppe „Jericho“ hat das geschafft und feierte (ausgerechnet in dem für Kultur so schwierigen Jahr 2020) ihr Jubiläum. Jericho, Remlingen und der Würzburger Westen – da gibt es in Geschichte und Gegenwart zahlreiche Verbindungen und nun kann auch eines der heuer raren Konzerte hier stattfinden: Am Samstag, 03.Dezember 2022 um 19:00 Uhr gastiert „Jericho“ wieder einmal in der St. Andreaskirche.

Mit „Liedern für Geist und Seele“ spricht Jericho kirchennahe und -ferne Menschen gleichermaßen an.  Über das erste Konzert nach der Corona-Pause schrieb die Presse in Kempten/Allgäu: „Nach langer Zeit ohne Veranstaltungen war der Abend mit Jericho wunderschön, inspiriert, romantisch, nachdenklich, ermutigend“.  Ein Jericho-Konzert lässt sich kaum in eine gängige Schublade einpassen: Zu vielfältig sind die musikalischen Formen, zu eigenständig die Mischung aus Musik und Worten, zu sehr „Jericho“ trotz Wandlungen in Personen und Konzept.

In der Andreaskirche wird es ein Wiedersehen und -hören mit vielen vertrauten Gesichtern geben: Sängerin Eva Schürmann (Birkenfeld) ist ebenso seit vielen Jahren dabei wie Texter und Bandleader Frank Seifert. Zu hören sind weiter die starken Stimmen von Sängerin Dr. Ella List (Neudrossenfeld) und Wolfgang Mai (Erlangen), der als fränkischer Liedermacher auch solistische Erfolge feiert und der nach den 80er Jahren nun wieder eine tragende Rolle bei Jericho spielt.

Veränderung und Konstanz gelten auch für Musik und Konzept. Nach Jahrzehnten der Kirchentags- und Gottesdienstgestaltung ist die Gruppe nun einmal im Monat im Konzert zu genießen – auch wenn die diesjährige Ausnahmesituation einige attraktive Veranstaltungen (zum Beispiel in Mailand) verhindert hat.

Jericho-Konzerte sind für „für jung und alt“ und bieten ungetrübte Spielfreude, ein sympathisches Auftreten, Charisma, Erfahrung gepaart mit Lebendigkeit und eine gute Moderation. Die Songs sind meist selbstgeschrieben: Lieder mit deutschen Texten, voller Tiefgang, nachdenklich, berührend, ermutigend. Begegnungen mit Jericho sind auch ein spirituelles Ereignis, mit Musik „von Hand gemacht“ und liebevoll inszeniert.  Die Lieder sind festgehalten auf bisher rund 15 Alben. Jericho, die in Schweinfurter gegründete Band, gehörte zu den Pionieren des Neuen geistlichen Liedes, war bundesweit Stammgast auf vielen Kirchentagen, spielte in berühmten Kirchen wie der Nikolai in Leipzig oder Lorenz in Nürnberg, in Sälen wie der Alten Oper Frankfurt, open air auf dem Kurfürstendamm in Berlin oder in spannenden Räumen wie dem Circus-Krone-Zelt auf der Münchner Theresienwiese. Und immer wieder mit Lust und Liebe in Kirchen und locations überall in der Landeskirche – wo viele Menschen Jericho mittlerweile ganz neu für sich entdecken und die Gruppe regelmäßig mit standing ovations verabschieden.